Pivotvorlage testen und freigeben
Nur für Administratoren
Eine Pivotvorlage sollte vor der produktiven Verwendung sowohl technisch als auch aus Anwendersicht geprüft werden.
1. Mit realen Daten prüfen
Kontrollieren Sie Summen, Anzahlwerte und auffällige Ergebnisse gegen bekannte ERP-Daten. Besonders bei Joins kann eine fachlich plausible Darstellung trotzdem doppelte Datensätze enthalten.
Aussagekräftige Test- und Beispieldaten
Verwenden Sie für Tests, Screenshots und Beispielauswertungen möglichst fachlich lesbare Daten. Namen und Bezeichnungen sollen die Aussage der Auswertung unmittelbar verständlich machen; rein technische Schlüssel wie Kunden-, Artikel- oder Belegnummern sollten nur ergänzend erscheinen.
Beispiele:
- im Kundenvergleich Kundenname vor Kundennummer,
- im Warengruppenvergleich Warengruppenbezeichnung statt interner Schlüssel,
- bei Artikelauswertungen Bezeichnung zusammen mit der Artikelnummer,
- bei Zeitvergleichen klar erkennbare Jahre, Monate oder Perioden.
Eine Testauswertung ist erst dann wirklich aussagekräftig, wenn ein fachlicher Anwender ohne Kenntnis der Testdaten erkennen kann, was verglichen wird und welche Aussage das Ergebnis hat.
2. Standardansicht prüfen
Öffnen Sie die Vorlage wie ein normaler Anwender:
- Ist die erste Ansicht verständlich?
- Sind die wichtigsten Felder sichtbar?
- Sind Bezeichnungen selbsterklärend?
- Lädt die Auswertung in angemessener Zeit?
3. Interaktion prüfen
Testen Sie:
- Auf- und Zuklappen,
- Sortieren und Filtern,
- Wechsel des Zusammenfassungstyps,
- persönliche Ansicht anlegen und erneut öffnen,
- Druck & Export,
- gegebenenfalls Parameter und Dokumentverknüpfungen.
4. Rechte und Integration prüfen
Eine Vorlage kann für Administratoren funktionieren und für den späteren Benutzer trotzdem nicht sichtbar sein. Prüfen Sie daher Kennzeichen, Integration und Berechtigungen mit einem passenden Benutzerkontext.
5. Änderungen an produktiven Vorlagen
Bei größeren Änderungen ist das Duplizieren einer funktionierenden Vorlage häufig sicherer als eine direkte Änderung. So lässt sich die neue Variante vollständig testen, bevor sie die bestehende Vorlage ersetzt oder zusätzlich freigegeben wird.